Die Welt zusammenbringen: Die Welt bis 2048 so umbauen, dass alle weltweit die gleichen Menschenrechte haben und Krieg und Gewalt auf der Welt keinen Platz mehr haben! Wie 1948 mit der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von den Staaten beschlossen!Global Alliance 2018-2048 bilden! Aufruf an alle, die für die Ziele der Allgemeinen Erklärung stehen und die für ihre Umsetzung sorgen wollen: Schließen wir in unseren Ländern und weltweit dafür jetzt zu einer Global Alliance 2018-2048 zusammen! Erster Vorschlag zur Diskussion, um diesen Zusammenschluss zu organisieren und ein erstes Komitee dafür zu bilden:

Die Welt zusammenbringen: Global Alliance 2013-2018-2048 bilden!

GAneu

Aufruf an alle, die für die Ziele der Allgemeinen Erklärung stehen und für ihre Umsetzung sorgen wollen: Schließen wir in unseren Ländern und weltweit dafür jetzt zu einer Global Alliance 2013-2018-2048 zusammen!
Vorschlag zur Diskussion, um diesen Zusammenschluss zu organisieren und ein internationales Komitee dafür zu bilden:  

Ziel der Global Alliance 2013-2018-2048:

Die Welt bis 2048 so umbauen, dass alle weltweit die gleichen Menschenrechte haben und Krieg und Gewalt auf der Welt keinen Platz mehr haben! Wie 1948 mit der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von den Staaten beschlossen, wollen wir für alle weltweit:

Das Recht auf Leben (in Frieden und in Umweltsicherheit)
Das Recht auf soziale Sicherheit und menschwürdige Arbeit!
Das Recht auf Teilhabe am wirtschaftlichen Fortschritt!
Das Recht auf Ernährung, sauberes Trinkwasser und Wohnen!
Das Recht auf Gesundheitsversorgung!
Das Recht auf Bildung und Ausbildung!
Das Recht auf Schutz vor Verfolgung durch Asyl!
Das Recht auf Regierungen aus dem Volk, für das Volk, gewählt durch das Volk!

1948 bis heute:
Das Ziel  der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und der Stand der Umsetzung!
1948 erarbeiteten Vertreterinnen und Vertreter  aus vielen Ländern unter Leitung von Eleonore Roosevelt für die neugebildeten Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Diese globale Verfassung für eine gemeinsame Welt sollte nationales Denken, das in die beiden  Weltkriege geführt hatte, durch Denken und Handeln in globaler Verantwortung ersetzen.

Mit der Globalen Verfassung für eine Welt mit einer bereits globalisierten Wirtschaft sollten die schrecklichen Leiden für die Zukunft vermieden werden, die die Weltwirtschaftskrise, der Weltkrieg und die Diktaturen über viele Menschen gebracht hatten. Die Staaten verabschiedeten diese globale Verfassung ohne Gegenstimme. Ihre Rechte gelten ausdrücklich gleichermaßen auch für die Menschen in den Ländern, wie etwa in Afrika oder Asien oder Amerika, die damals noch kolonial besetzt waren.

In den Jahren seither ist diese Verfassung nur sehr beschränkt umgesetzt worden. Ihre Rechte sind für die meisten Menschen immer noch nicht verwirklicht. Die Politik in den meisten Ländern und in der internationalen Zusammenarbeit folgt noch nicht dem Ziel, menschenwürdiges Leben für alle weltweit zu schaffen.  Die Staaten haben zuerst den Menschen zu dienen, nicht die Menschen zuerst den Staaten! Auch dieser Grundgedanke ist immer noch nicht die Grundlage des politischen Handelns.

Und immer noch nicht wird das Recht auf Leben, d.h. Leben ohne Krieg und Gewalt und in sicherer Umwelt , respektiert, ja ist gefährdeter denn je nach 1948.
Viele der Mittel, die die Menschheit hat, um menschenwürdiges Leben für alle zu sichern, werden immer noch für das Ringen um Vorherrschaft von Staaten gegeneinander und von Klassen verschwendet, für Waffen, Militär, Krieg oder die völlige Überwachung.

Wir wollen die Staaten jetzt dafür gewinnen, endlich die damals beschlossene Verfassung umzusetzen! Wir wollen Politik, die zu einer völligen Verwirklichung der Rechte der Menschenrechtserklärung für alle Menschen führt.

Wir wollen uns dazu weltweit mit all  jenen zur „Global Alliance 2018-2018“ zusammenschließen, die dafür eintreten! Wir wollen mit den Aktivitäten dieser Alliance Gesellschaft, Wirtschaft und Politik für ihre Umsetzung gewinnen. Wir wollen in jedem Jahr am oder um den Tag der Verabschiedung der Menschenrechtserklärung, dem 10. Dezember, Aktionen oder Veranstaltungen organisieren und darüber die Global Alliance weltweit zu einer einflussreichen Kraft aufbauen.

Unsere Ziele und Zeitachse:

Bis 10.12.2048:
Wir setzen uns von der Global Alliance zum Ziel in unseren Ländern und weltweit die Erarbeitung eines sozialen, demokratischen, sicherheitspolitischen und ökologischen Umbauprogramms anzustoßen, mit dem wir 2048, zum 100. Jahrestag der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die dort versprochenen Rechte für alle Menschen weltweit rechtlich sichern.

Bis zum 10.12.2018:
Wir fordern alle Staaten auf, an der Erstellung und Umsetzung dieses Umbauprogrammes mitzuwirken und bei Konferenzen alle fünf Jahre über den Fortschritt zu berichten. Die erste Staatenkonferenz soll dazu 2018, zum 70. Jahrestag der Verabschiedung der Menschenrechtserklärung, stattfinden. Die Staaten sollen bei dieser Konferenz über den Stand der Umsetzung der Rechte in ihrem Land und in ihren internationalen Beziehungen Rechenschaft ablegen. Gemeinsam sollen sie eine Gesamtbilanz der weltweiten Umsetzung ziehen und ein Umbauprogramm für die nächste Fünf-Jahres-Etappe festlegen als Schritte hin  zur völligen Umsetzung bis 2048. Die Berichte und Programm sollen in allen Ländern gemeinsam mit den Zivilgesellschaften erarbeitet werden.

Bis zum 10.12.2013, 2014….:
Nur die Bürgerinnen und Bürger selbst werden die Staaten dazu bringen können, ein solches Umbauprogramm zu erarbeiten und umzusetzen! Bürgerinnen und Bürger  müssen die Mehrheitsfähigkeit in der Gesellschaft und der Politik in der Auseinandersetzung mit anderen politischen Strömungen für diese Ziele schaffen. Wir regen an, sich dafür nun zusammenzutun und ab jetzt in jedem Jahr am 10. Dezember einen gemeinsamen Aktionstag zu organisieren: Dabei wollen wir als Bürgerbewegung Bilanz ziehen, wie weit wir im Land, Kontinent und weltweit gekommen sind, um langsam die Mehrheit der Gesellschaft  zu überzeugen!

Diese Aktivitäten sollten die nationalen oder internationalen Komitees der Global Alliance 2013-2018-2048 organisieren:
– Bekanntmachen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und der philosophischen, politischen, wirtschaftlichen und friedenspolitischen Gründe ihrer Verabschiedung
– Werbung, für den Zusammenschluss  und die Umsetzung der Menschenrechtserklärung persönlich aktiv zu werden
-Vernetzung derer, die in ihrem Sinne  bereits auf den verschiedenen Feldern aktiv sind
– Aufbau von Medien, die die Menschen erreichen und einbeziehen
– Erarbeitung von Wissen über die Umsetzung der Menschenrechtserklärung und ihrer verschiedenen Rechte im Land und weltweit
– Erarbeitung von Reformprogrammen, die eine Umsetzung der Rechte möglich machen, Meinungs- und Erfahrungsaustausch darüber international organisieren
– Unterstützung der Bewegungen, die um die Umsetzung der Rechte ringen
– Konkreten Aufbau der einen menschlichen Familie in den Ländern und weltweit durch die Schaffung von sozialen Kontakten im jeweiligen Land und international zwischen den Bevölkerungsgruppen, Menschen verschiedener Religionen, Hautfarben, Nationen und Ethnien als gefühlsmäßige  Basis für ein solches Programm.
Bildung von Komitees der Global Alliance 2018/2048 in den Ländern, Städten, Regionen, Schulen, Betrieben, gesellschaftlichen Einrichtungen oder für einzelne Rechte international.

Sofortmaßnahmen:
Jeden Tag verlieren Menschen durch Armut, Hunger, fehlende Gesundheitsvorsorge, Gewalt und Krieg, Verweigerung von Asyl und Zukunftsangst ihr Leben! Wir brauchen Sofortmaßnahmen der Regierungen, aber auch von Bürgern, denen es besser geht! Sie können selbst schon nach ihren Möglichkeiten helfen, Menschenrechte zu sichern und anderen zeigen, dass sie etwas direkt bewegen  können. Diese praktischen Erfahrungen sind wichtig auch für die Erarbeitung des Umbauprogramms.

Kontakt: Email:globalalliance@gmx.de http://www.globalalliance2018.wordpress.com/
Tel: 05655-924981

Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

PRÄAMBEL

Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet,

da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen, und da verkündet worden ist, daß einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt,

da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen,

da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern,

da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegenden Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Fortschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern,

da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken,

da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist,

verkündet die Generalversammlung

diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal, damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.

Artikel 1

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 2

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Artikel 3

Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

Artikel 4

Niemand darf in Sklaverei oder Leibeigenschaft gehalten werden; Sklaverei und Sklavenhandel in allen ihren Formen sind verboten.

Artikel 5

Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

Artikel 6

Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden.

Artikel 7

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

Artikel 8

Jeder hat Anspruch auf einen wirksamen Rechtsbehelf bei den zuständigen innerstaatlichen Gerichten gegen Handlungen, durch die seine ihm nach der Verfassung oder nach dem Gesetz zustehenden Grundrechte verletzt werden.

Artikel 9

Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.

Artikel 10

Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.

Artikel 11

1. Jeder, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.

2. Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.

Artikel 12

Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden. Jeder hat Anspruch auf rechtlichen Schutz gegen solche Eingriffe oder Beeinträchtigungen.

Artikel 13

1. Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.

2. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.

Artikel 14

1. Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.

2. Dieses Recht kann nicht in Anspruch genommen werden im Falle einer Strafverfolgung, die tatsächlich auf Grund von Verbrechen nichtpolitischer Art oder auf Grund von Handlungen erfolgt, die gegen die Ziele und Grundsätze der Vereinten Nationen verstoßen.

Artikel 15

1. Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit.

2. Niemandem darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch das Recht versagt werden, seine Staatsangehörigkeit zu wechseln.

Artikel 16

1. Heiratsfähige Männer und Frauen haben ohne jede Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.

2. Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.

3. Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.

Artikel 17

1. Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.

2. Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

Artikel 18

Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Artikel 19

Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel 20

1. Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.

2. Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.

Artikel 21

1. Jeder hat das Recht, an der Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch frei gewählte Vertreter mitzuwirken.

2. Jeder hat das Recht auf gleichen Zugang zu öffentlichen Ämtern in seinem Lande.

3. Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muß durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.

Artikel 22

Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuß der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.

Artikel 23

1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

4. Jeder hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Artikel 24

Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub.

Artikel 25

1. Jeder hat das Recht auf einen Lebensstandard, der seine und seiner Familie Gesundheit und Wohl gewährleistet, einschließlich Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztliche Versorgung und notwendige soziale Leistungen, sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust seiner Unterhaltsmittel durch unverschuldete Umstände.

2. Mütter und Kinder haben Anspruch auf besondere Fürsorge und Unterstützung. Alle Kinder, eheliche wie außereheliche, genießen den gleichen sozialen Schutz.

Artikel 26

1. Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offenstehen.

2. Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.

3. Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.

Artikel 27

1. Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.

2. Jeder hat das Recht auf Schutz der geistigen und materiellen Interessen, die ihm als Urheber von Werken der Wissenschaft, Literatur oder Kunst erwachsen.

Artikel 28

Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.

Artikel 29

1. Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.

2. Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.

3. Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.

Artikel 30

Keine Bestimmung dieser Erklärung darf dahin ausgelegt werden, daß sie für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht begründet, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat.

http://www.un.org/Depts/german/grunddok/ar217a3.html

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2 comments
  1. Martin said:

    I do sign up. The UN should have done this it in the last 60 years but since they are not able to – we the citizens of Earth may try as well. Count on me.

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