Ein Jahr nach dem Polizeimassaker an den Bergarbeitern: Unternehmen arrogant wie vorher! Belegschaft gespalten! Untersuchung stockt! Streikziele nicht erreicht!

Ein Jahr ist es heute her, dass Südafrika im Schock erstarrte: Polizisten erschossen 34 Bergleute, die im Platinbergwerk Marikana arbeiteten und für höhere Löhne streikten.

Am Ort dieses Blutbads soll heute an die Ereignisse vom letzten August erinnert werden. Auch schon in den Tagen zuvor hatte es damals Tote gegeben; Gewerkschaftsvertreter zum Beispiel waren umgebracht worden, auch Polizisten.

“Meine Kollegen, die gestorben sind, das waren junge Männer oder auch welche in meinem Alter”, sagt ein Bergmann. “Der Gedanke daran tut weh: Wir haben doch nur ganz legal für mehr Geld gekämpft – deshalb musste doch keiner getötet werden.”

“Das Leben ist nach wie vor schwer, nichts hat sich geändert”, meint ein anderer. “Auch die Löhne, mit denen wir gerechnet haben, haben die uns immer noch nicht gezahlt.”

Die Arbeit der Untersuchungskommission kommt nicht voran. Auch an der Rivalität verschiedener Gewerkschaften hat sich nichts geändert. Gerade erst hat der Bergwerksbetreiber Lonmin eine der Gewerkschaften, die AMCU, als alleinigen Verhandlungspartner bestimmt – zum Unmut der anderen wie der etablierten NUM.

Mehr dazu: , 

http://de.euronews.com/2013/08/16/suedafrika-ein-jahr-nach-dem-blutbad-von-marikana/

 

 

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