Szenen des Weltuntergangs! Real in Nigeria, im Ölfödergebiet von Shell! Petition unterzeichnen: Umwelt schützen – Shell stoppen! An die Verantwortlichen des Mineralölkonzerns Shell in Deutschland und weltweit: gerade habe ich erfahren, dass das Wasser und die Böden in Ogoniland, dem Teil Nigerias, in dem auch Shell Öl fördert oder gefördert hat, weiterhin stark verschmutzt sind. Vor zwei Jahren hatte das Umweltprogramm der Vereinten Nationen konkrete Empfehlungen ausgesprochen, was Shell und die nigerianische Regierung tun können, um dieses verseuchte Gebiet des Nigerdeltas zu säubern. Unsere Kollegen von Friends of the Earth Nigeria haben nun herausgefunden, dass Shell nicht genug tut: Die Menschen in Ogoniland müssen nach wie vor ölverseuchtes Wasser trinken und können keine Fische in den verschmutzten Flüssen und Seen züchten.

Umwelt schützen – Shell stoppen!

An die Verantwortlichen des Mineralölkonzerns Shell in Deutschland und weltweit

Sehr geehrter Herr Blauwhoff,

gerade habe ich erfahren, dass das Wasser und die Böden in Ogoniland, dem Teil Nigerias, in dem auch Shell Öl fördert oder gefördert hat, weiterhin stark verschmutzt sind. Vor zwei Jahren hatte das Umweltprogramm der Vereinten Nationen konkrete Empfehlungen ausgesprochen, was Shell und die nigerianische Regierung tun können, um dieses verseuchte Gebiet des Nigerdeltas zu säubern. Unsere Kollegen von Friends of the Earth Nigeria haben nun herausgefunden, dass Shell nicht genug tut: Die Menschen in Ogoniland müssen nach wie vor ölverseuchtes Wasser trinken und können keine Fische in den verschmutzten Flüssen und Seen züchten. Wir fordern Sie als Geschäftsführer von Shell Deutschland daher auf, ihren Einfluss auf den Mutterkonzern Royal Dutch Shell geltend zu machen und dafür zu sorgen, dass Shell ausreichende Mittel zur Verfügung stellt, um die Säuberung des Nigerdeltas zu beschleunigen. Es wirft ein äußerst schlechtes Licht auf Royal Dutch Shell, das umsatzstärkste Unternehmen Europas, wenn Sie Ihren Profit weiterhin auf Kosten der Umwelt machen. Tun Sie alles, was in Ihrer Macht steht, um die Säuberung von Ogoniland zu beschleunigen.

Mit freundlichem Gruß

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und viele UnterstützerInnen

Shell muss Verantwortung für Nigeria übernehmen

Eric Dooh zeigt in seinem Dorf Goi die Umweltverschmutzung; Foto: Marten van Dijl_Milieudefensie

Nigeria: Öl im Trinkwasser, auf den Feldern, in den Fischteichen. Shell fördert seit Jahrzehnten Erdöl im Nigerdelta – mit katastrophalen Folgen für die Menschen und die Umwelt in der dicht besiedelten Region. Der BUND setzt sich gemeinsam mit seinen Schwester-Organisationen Environmental Rights Action (Friends of the Earth Nigeria), Milieudefensie (Friends of the Earth Niederlande) und Friends of the Earth Europe dafür ein, dass die Ölverschmutzung in Nigeria gestoppt wird und Shell Verantwortung für die entstandenen Schäden übernimmt.

Traurige Zwischenbilanz: Shell bisher untätig

Ein Fischer zeigt das Ausmaß der Öl-Vermutzung in einem Fluss im Dorf Goi. Foto: Marten van Dijl, Milieudefensie

Die massiven Umweltschäden der Shell-Ölförderung in Nigeria wirken sich verheerend auf die Gesundheit der einheimischen Bevölkerung aus. Viele Dörfer haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser mehr, die Belastung von Brunnen mit Benzol übersteigt den von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Wert bis zu neunhundertfach. Vor zwei Jahren haben die Vereinten Nationen Shell und den Staat Nigeria aufgefordert, Maßnahmen zur Säuberung der Region zu ergreifen. Passiert ist bisher nichts.

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Sieg für den Umweltschutz: Shell verklagt!

Vier nigerianische Bauern und Milieudefensie (Friends of the Earth Niederlande) vor dem Gerichtsgebäude; Foto: Pierre Crom, Milieudefensie

Das Urteil vom 30. Januar 2013 gegen Shell in Nigeria wird die Verantwortung multinationaler Konzerne gegenüber ihren “Rohstoff-Kolonien” grundsätzlich reformieren: Vier nigerianische Bauern und Milieudefensie (Friends of the Earth Niederlande) hatten Shell vor einem holländischen Gericht wegen der durch den Konzern verursachten Öl-Verschmutzung in Nigeria angeklagt. Der Anklage wurde in einem Fall recht gegeben: Shell wurde aufgefordert, Entschädigung an einen Kläger aus dem Dorf Ikot Ada Udo, der durch die Öl Lecks seine Lebensgrundlage verloren hat, zu zahlen. 

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Der BUND und Friends of the Earth gegen Shell

Ein Kind steht am Ufer eines mit Öl verschmutzten Flusses in Goi. Foto: Marten van Dijl, Milieudefensie

Environmental Rights Action, die nigerianischen Friends of the Earth, ist am dichtesten dran an den Auswirkungen von Shell’s Ölförderung in Nigeria. Wenn eine von Shell betriebene Pipeline ein Leck hat, erfährt Environmental Rights Action sofort davon und schickt Mitarbeiter vor Ort, um das Ausmaß des Schadens zu begutachten und Shell aufzufordern, dass Leck zu verschließen.

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Fahne der Europäischen Union

Die Arbeit des BUND zu Rohstoffförderung in Afrika wird von der Europäischen Union finanziell unterstützt. Die Inhalte unterliegen der alleinigen Verantwortung des BUND und geben nicht den Standpunkt der EU wieder.

 

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