Kopftuchtragend hochschwangere Muslimin auf offener Straße angegriffen und bewusstlos geschlagen! Solidaritätsaktion mit Kopftüchern, aber in Schweden wächst die Islamfeindlichkeit! Schwedens Wirtschaft und Politik hat andererseits wesentlich mit die Rüstungsindustrie der islamistischen Sharia-Despotie Saudi-Arabien mit aufgebaut und rechtfertigt dies mit der Sicherung von Wohlstand in Schweden und verdienen so gern an islamistischen Geldern!

Umstrittener Kopftuchprotest in Schweden

23. August 2013, 18:53
  • Fatima Doubakil, Mitinitiatorin des Kopftuchprotests, vor dem schwedischen Regierungsgebäude in Stockholm.
    foto: apa/epa/wiklund

    Fatima Doubakil, Mitinitiatorin des Kopftuchprotests, vor dem schwedischen Regierungsgebäude in Stockholm.


Solidaritätsaktion für niedergeschlagene Muslimin sorgt für Diskussionen

Eine Solidaritätsaktion für eine misshandelte muslimische Frau sorgt in Schweden für erhitzte Gemüter. Die Kopftuch tragende Hochschwangere war Ende vergangener Woche in Stockholm von Unbekannten auf offener Straße beschimpft und bewusstlos geschlagen worden; die Polizei geht von muslimenfeindlichen Motiven aus und ermittelt mithilfe von DNA-Spuren.

Die brutale Tat hatte landesweit Empörung ausgelöst und die Aufmerksamkeit erneut auf die weitverbreitete Diskriminierung von Muslimen gerichtet. Inzwischen aber diskutiert man vor allem die Form, in der Frauen und auch einige Männer seit einigen Tagen ihre Solidarität demonstrieren – nämlich indem sie selbst ein Kopftuch anlegen und als Beleg Fotos in sozialen Medien posten.

Kein Verständnis

In der Öffentlichkeit treffen sie damit nicht nur auf Wohlwollen. Zu den Kritikern gehört die Do­kumentarfilmerin Nahid Persson Sarvestani. “Schleier und Kopftuch symbolisieren Unterdrückung”, betonte sie im Schwedischen Rundfunk. “Deshalb bin ich schließlich aus dem Iran geflohen.” Sie habe kein Verständnis dafür, dass sich erklärte Femi­nistinnen in Schweden Symbole der Unterdrückung zu eigen machten.

Initiiert hatten den “Jihab-Aufruhr” muslimische Aktivistinnen. Ihnen hatten sich rasch prominente Frauen aus Medien und Politik angeschlossen, so Fernsehmoderatorin Gina Dirawi, Grünen-Sprecherin Åsa Romson und die Sprecherin der Feministischen Initiative, Gudrun Schyman. Auf einem Treffen mit Justizministerin Beatrice Ask übergab die Gruppe in dieser Woche eine Liste von Forderungen an die Regierung.

Islamfeindlichkeit wächst

Dazu gehört die Einberufung einer staatlichen Kommission, um Islamfeindlichkeit in Schweden zu dokumentieren. Dass diese Islamfeindlichkeit wächst, belegen nicht zuletzt die jährlichen Umfragen der Universität Uppsala zum Thema Einwanderung. Laut der jüngsten Untersuchung vom November 2012 meinen 66 Prozent der Befragten, dass “bestimmten Einwanderergruppen die Integration in die schwedische Kultur nicht möglich” ist. Und mehr als ein Fünftel der Bevölkerung ist gegenüber islamischen Symbolen “stark negativ” ein­gestellt.

Sie sei “wütend und traurig, aber nicht erstaunt” gewesen, als sie von dem Anschlag auf die schwangere Frau gehört habe, so die Konvertitin Carolina Farraj. Als Kopftuch tragende Frau “habe ich selbst erleben müssen, dass man mir Steine hinterherwirft, mir mit Mord und Vergewaltigung droht”. Das Ausgeliefertsein muslimischer Frauen gerate bei dem Aufruf, den hellhäutige Geschlechtsgenossinnen aus der Mittelschicht “zwecks Demonstration von Wohlwollen gekapert” hätten, aus dem Blickfeld, kritisiert Sara Yazdanfar vom Sozialdemokratischen Jugendverband.

In den Kommentarfeldern der Medien überwiegt unterdessen eine starke Ablehnung gegenüber der Aktion. Dass Mitinitiatorin Fatima Doubakil erst im vergangenen Jahr Terrorführer Osama Bin Laden über Twitter zum “Helden” ausrief, dürfte die Sympathien nicht befördern. (Anne Rentzsch aus Stockholm /DER STANDARD, 24.8.2013)

http://derstandard.at/1376534498467/Umstrittener-Kopftuchprotest-in-Schweden

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