Österreichs Standard prognostiziert Rot-Rot-Grün nach Bruch einer zuerst Großen Koalition! Sigmar Gabriel soll der kommende Kanzler werden!

Kurs auf Rot-Rot-Grün in Deutschland

23. August 2013, 19:05

In Berlin wird über “Kanzler Sigmar Gabriel” spekuliert

Berlin – Sollte bei der Bundestagswahl am 22. September der Wunsch der deutschen Kanzlerin Angela Merkel in Erfüllung gehen, dann muss sich SPD-Chef Sigmar Gabriel über die künftige Rolle der SPD keine Gedanken machen. Reicht es nämlich am Wahltag wieder für Schwarz-Gelb, dann hat die SPD keine andere Wahl, als in Opposition zu bleiben.

Für den nicht gänzlich unwahrscheinlichen Fall, dass CDU/CSU und FDP keine Mehrheit zustande bekommen, gibt es in der SPD jedoch jede Menge Planspiele. Die SPD geht dann als Juniorpartnerin der Union in eine große Koalition. Oder sie wagt doch ein rot-rot-grünes Bündnis mit der Linken und der Ökopartei. So liefen die Spekulationen bisher.

Doch nun gibt es laut mehreren Medienberichten eine ganz neue Variante. Und diese lautet nicht: entweder große Koalition oder Rot-Rot-Grün. Sondern: zuerst große Koalition, dann Rot-Rot-Grün. Es gibt sogar schon ein neues Codewort dafür: “R2G” – also zweimal Rot, einmal Grün.

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück würde sich, sollte es erneut zu einer großen Koalition unter Merkels Führung kommen, ohnehin in die Pension verabschieden und seine gut dotierte Vortragstätigkeit wieder aufnehmen. An einem Ministerposten ist er nicht interessiert.

Freie Bahn also für SPD-Chef Gabriel, der Vizekanzler in diesem Bündnis sein würde – aber eben nur eine Zeitlang. Denn er, so die Gerüchte, würde sofort beginnen, die Sozialdemokraten für ein rot-rot-grünes Bündnis zu öffnen. Bei einigen Linken würde er damit sowieso offene Türen einrennen, der eher rechte Flügel aber müsste noch erwärmt werden.

Verlierer in großer Koalition

Letztendlich aber könnte für diesen ein Argument überzeugend sein: Bleibt die SPD wieder vier Jahre in einer großen Koalition mit Merkel, geht sie erneut als Verliererin aus dieser heraus.

Steinbrück hat übrigens auf seiner Homepage seine Stasi-Akte veröffentlicht. Er wurde in den 1970er- und frühen 1980er-Jahren vom Ehemann seiner Cousine bespitzelt, die Akte enthüllt aber nichts Brisantes. Originell allerdings: Der Spitzel behauptet, Steinbrück bezeichne sich selbst als “Marxisten”. Dazu Steinbrück heute: Diese “Denunziation” könne “allenfalls für schlechtes politisches Kabarett taugen”. (bau/DER STANDARD, 24.8.2013)

 

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