Wasserstoffbombe mit 260facher Hiroshimasprengkraft fiel 1961 aus US-Flugzeug und hätte fast Millionen Amerikanern das Leben gekostet! US-Regierung verschwieg Jahrzehnte, wie gefährlich Atomwaffen auch für die eigene Bevölkerung sind! Die völlige Abrüstung von Atomwaffen weltweit sollte in unser aller Interesse nach dieser Information entschieden angegangen werden! Wir erwarten eine Initiative der neuen Bundesregierung!

Kalter Krieg

Atombombe wäre 1961 beinahe über den USA explodiert

Auslandnachrichten Heute, 15:59
1961 wäre über North Carolina um ein Haar eine Atombombe explodiert. Dies berichtete am Samstag die britische Zeitung «The Guardian» unter Berufung auf Geheimdienstdokumente. Ein einfacher Sicherungsschalter habe die Katastrophe verhindert.

(afp) Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges mit der Sowjetunion sind die USA offenbar nur knapp einer selbstverschuldeten Atombomben-Katastrophe entgangen: Beinahe wäre 1961 eine Wasserstoffbombe von der 260-fachen Stärke der Hiroshima-Bombe nach einer schweren Flugzeugpanne über North Carolina explodiert. Das berichtete die britische Zeitung «The Guardian» am Samstag unter Berufung auf ein kürzlich freigegebenes Geheimdokument der amerikanischen Regierung.

Zwischenfall eingeräumt

Am 23. Januar 1961 brach demnach ein B-52-Langstreckenbomber der amerikanischen Airforce mit zwei Atombomben an Bord bei einem Routineflug über der Stadt Goldsboro in der Luft auseinander, die Bomben lösten sich und gingen auf die Erde nieder – ohne jedoch zu explodieren.

In einer acht Jahre später vorgenommenen Untersuchung kommt der für die amerikanische Regierung arbeitende Ingenieur Parker F. Jones zum Schluss, dass bei einer der beiden Bomben drei der vier Sicherheitsmechanismen versagt hatten. Nur ein einfacher Sicherheitsschalter verhinderte in letzter Minute die ungewollte Explosion.

Die amerikanische Regierung hatte schon in der Vergangenheit den Zwischenfall eingeräumt – doch erst der jüngst publik gemachte Geheimbericht von 1969 bestätigt gemäss der britischen Zeitung, wie ernst die Lage tatsächlich war. Demnach brachte der Zwischenfall das Leben von Millionen Menschen in Gefahr: Grossstädte von Washington bis New York wären betroffen gewesen.

Mindestens 700 bedeutende Unfälle

Das Dokument wurde vom Enthüllungsjournalisten Eric Schlosser bei Recherchen zu einem neuen Buch über den atomaren Rüstungswettlauf ausgegraben. Um es zu bekommen, berief er sich auf das Gesetz zur Informationsfreiheit.

Schlosser warf dem Weissen Haus vor, der Öffentlichkeit die Gefahren durch unzulängliche Sicherheitsvorkehrungen verschwiegen zu haben, um seine Atompolitik nicht zu gefährden: «Uns wurde gesagt, es sei unmöglich, dass diese Waffen versehentlich detonieren – und doch haben wir hier eine, bei der es beinahe passiert wäre», sagte er dem «Guardian». Nach Schlossers Recherchen gab es in den USA zwischen 1950 und 1968 mindestens 700 «bedeutende» Unfälle und Zwischenfälle, in die rund 1250 Atomwaffen verwickelt waren.

http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/atombombe-waere-1961-beinahe-ueber-den-usa-explodiert-1.18154202

USA entgingen 1961 nur knapp einer Atomkatastrophe

21. September 2013, 15:16
    • Die Explosion der Atombombe wäre 260 Mal stärker als jene von Hiroshima (Bild) gewesen.
      foto: :u.s. army via hiroshima peace memorial museum, ho, file/ap/dapd

      Die Explosion der Atombombe wäre 260 Mal stärker als jene von Hiroshima (Bild) gewesen.

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Versehentlich zwei Wasserstoffbomben aus einem B-52 Bomber gefallen

Washington – Die USA sind nach einem Bericht des britischen “Guardian” im Jahr 1961 nur knapp einer Atomkatastrophe entgangen. Wie die Zeitung am Samstag unter Berufung auf ein “geheimes Dokument” berichtete, seien damals versehentlich zwei Wasserstoffbomben aus einem B-52 Bomber der US Air Force gefallen, der in der Luftzerbrach. Eine der Bomben von je vier Megatonnen habe kurz vor der Detonation gestanden. Nur das Versagen eines Kontrollschalters habe damals eine Katastrophe verhindert.

Die möglichen Auswirkungen des Zwischenfalls über der Stadt Goldsboro im US-Bundesstaat North Carolina am 23. Jänner 1961 hätten Millionen von Menschenleben kosten können. Nach Angaben des “Guardian” hätte die Sprengkraft der Bombe die der 1945 über der japanischen Stadt Hiroshima abgeworfenen Atombombe um ein 260-faches überschritten. Laut “Guardian” haben die US-Behörden den Zwischenfall in der Vergangenheit zwar bestätigt, aber nie mitgeteilt, wie nahe die Bombe vor der Explosion stand. (APA, 21.9.2013)

http://derstandard.at/1379291597529/USA-entging-1961-nur-knapp-Atomkatastrophe

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