Griechischer Ex-Minister hat für Waffenkaufentscheidung aus Deutschland und Russland 55 Millionen eingesteckt! Schuldspruch wegen Geldwäsche und Bestechlichkeit! Ermittlungen jetzt auch von deutscher Seite gegen Rheinmetall-Defence-Electronics und Atlas Elektronik (Tochterunternehmen von EADS und Thyssen-Krupp) in Bremen und Wedel. Sie stehen im Verdacht, mit je 9 Millionen griechische Amtsträger bestochen und Steuern hinterzogen zu haben. Zwei Manager der Essener Handelsgesellschaft Ferrostaal haben bereits gestanden, griechische Amtsträger bestochen zu haben. Für ihre “erfolgreichen” Geschäfte zahlen heute die Griechen mit den Kürzungen ihrer Sozialleistungen und Europas Steuerzahler! Die kleinen Leute aber machen die Menschen der anderen Nation verantwortlich, statt solche gemeinsamen Geschäftsgebaren von deutschen und griechischen Entscheidungsträgern. Dank der Beeinflussung der Massenmedien!

Griechischer Ex-Minister wegen Geldwäsche schuldig gesprochen

Ehemalige Verteidigungsminister hat Bestechungsgelder kassiert – Haftstrafen von bis zu 20 Jahren drohen

Griechenland: Gesegnetes Geschäft für Akis Tsochatzopoulos

Der wegen Bestechlichkeit verurteilte frühere Verteidigungsminister war einer der einflussreichsten Politiker Griechenlands in den vergangenen Jahrzehnten! Griechen und Europäer zahlen jetzt für die auch durch teuere Waffenkäufe verursachte Staatsverschuldung Griechenlands für seine und die Geschäfte deutscher und russischer Rüstungsfirmen.

Athen – Ein Gericht in Athen hat am Montag einen der wichtigsten griechischen Politiker der vergangenen Jahrzehnte, den früheren Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos (Sozialisten/PASOK), der Geldwäsche und Bestechlichkeit schuldig gesprochen. Der 74-Jährige sowie 16 Verwandte und frühere Mitarbeiter haben demnach 55 Millionen Euro Bestechungsgeld für den Kauf von U-Booten aus Deutschland sowie Abwehrraketen aus Russland kassiert. Das Strafmaß solle in den kommenden Tagen verhängt werden, teilte das Gericht weiter mit.

Außer Tsochatzopoulos sprach das Gericht unter anderem auch seine Frau, seine deutsche Ex-Frau und seine Tochter sowie Mitarbeiter schuldig. Ihnen drohen jetzt Haftstrafen bis zu 20 Jahren. Tsochatzopoulos wurde bereits am 4. März wegen Steuerhinterziehung zu acht Jahren Haft und 520.000 Euro Geldstrafe verurteilt. Der Ex-Minister weist die Vorwürfe zurück. (APA, 7.10.2013)

http://derstandard.at/1379293254803/Griechischer-Ex-Minister-wegen-Geldwaesche-schuldig-gesprochen

VERDACHT AUF BESTECHUNGErmittlungen gegen deutsche Rüstungsfirmen

Die Bremer Staatsanwaltschaft hat zwei deutscheRüstungsfirmen durchsuchen lassen. Sie sollen griechische Regierungsvertreter bei U-Boot-Geschäften bestochen haben.

24. August 2013  08:22 Uhr 16 Kommentare

Wegen mutmaßlicher Schmiergeldzahlungen bei U-Boot-Geschäften mitGriechenland haben Ermittler diese Woche in Bremen und Wedel bei Hamburg zwei deutsche Rüstungsfirmen durchsucht. Nach Informationen derSüddeutschen Zeitung geht es um die Unternehmen Rheinmetall-Defence-Electronics und Atlas Elektronik.

Sie stehen nach Angaben der Zeitung im Verdacht, griechische Amtsträger bestochen und Steuern hinterzogen zu haben. Die Firmen sollen jeweils etwa neun Millionen Euro Schmiergeld gezahlt haben. Bei den Geschäften sei es um Ausrüstungen für U-Boote gegangen.

EADS und Thyssen-Krupp, die die Spezialfirma Atlas Elektronik aus Bremen 2006 vom britischen Rüstungsbetrieb BAE gekauft hatten, hätten bestätigt, dass die gemeinsame Tochterfirma am Dienstag durchsucht worden sei, schreibt dieSüddeutsche Zeitung. Atlas selbst soll vor einigen Jahren bei internen Untersuchungen auf die verdächtigen Vorgänge gestoßen sein. Die Firma habe die Staatsanwaltschaft Bremen 2010 darüber informiert, jedoch hätten die Ermittler zunächst keinen Anfangsverdacht gesehen.

Erst eine steuerliche Betriebsprüfung 2012 bei Rheinmetall-Defence habe der Staatsanwaltschaft weitere Hinweise geliefert. Nun wollten die Ermittler genau wissen, was geschehen sei. Rheinmetall-Defence habe die Anschuldigungen zurückgewiesen. Sie entbehrten “jeder Grundlage”, sagte ein Sprecher nach Angaben der Zeitung.

Ähnlicher Fall bei Ferrostaal

Es wäre nicht der erste Korruptionsfall bei deutschen U-Boot-Geschäften. Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt nach Angaben der Süddeutschen Zeitungseit Jahren wegen Schmiergeldzahlungen beim Verkauf deutscher U-Boote nachAthen. Ende 2011 hat das Landgericht München zwei frühere Manager der Essener Handelsgesellschaft Ferrostaal zu Freiheitsstrafen auf Bewährung verurteilt. Beide Manager hatten gestanden, dass die frühere MAN-Tochter Ferrostaal griechische Amtsträger bestochen hatte. Ferrostaal musste 149 Millionen Euro Strafe zahlen.

Die Bremer Staatsanwaltschaft schloss nicht aus, dass die mutmaßlichen Schmiergelder von Atlas und Rheinmetall Defence Electronics womöglich in diesem Zusammenhang gezahlt worden waren. Es gebe “gewisse Parallelen” zum Ferrostaal-Fall.

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